Nachdem ich mich entschieden habe, mich von heute auf morgen als Virtuelle Assistentin komplett in die Selbständigkeit zu stürzen, musste ich mich erst einmal strukturieren.

Wann mache ich was, wie bringe ich meine Kunden unter einen Hut und was tut ich, damit es mir gut geht und ich nicht im nächsten Hamsterrad lande.

Da Struktur mein 2. Vorname ist, ist es mir nicht besonders schwer gefallen alles zu organisieren. Ich habe erst mal beschlossen, dass ich nur produktiv sein kann, wenn ich zufrieden bin. Also fing ich an 4 x die Woche zum Laufen zu gehen. Mega, während alle morgens mit müden & genervten Gesichtern im Auto zur Arbeit fahren, bin ich erst mal 1 Stunde unterwegs um entspannt in den Tag zu starten. Danach ist duschen angesagt & ohne Kaffee und Frühstück geht’s nicht los.

Gegen 9:30 habe ich dann 3 – 4 x in der Woche meinen Call mit meinem Kunden, der in Mallorca auf der Sonneninsel sitzt, der hat schon mal definitiv gute Laune. Und im Anschluss geht’s los mit der Umsetzung. Ich arbeite nur noch in Bereichen, die mir wirklich Spaß machen.

Was das ist? Z.B. Erstellung von Worddokumenten & Powerpointpräsentationen, Webshopbetreuung, Webseitenerstellung mit dem Divi-Theme, Contenterstellung, Grafikerstellung mit Canva, Vertrieb usw.

Es ist immer individuell, doch das macht es gerade so spannend. Unterm Strich würde ich sagen, arbeite ich gleich viel wie im angestellten Verhältnis, wobei ich mir einfach meine Zeiten komplett frei einteilen kann und das in vollen Zügen genieße.

Ich bin viel produktiver, wenn ich weiß, dass ich mein Leben und meine Erledigungen trotz dem Job gut unter einen Hut bekomme. Ich habe Zeit für Sport, wenn das Wetter gut ist, lege ich mich in die Sonne, genieße das Wetter und erledige die Arbeit abends.

Es ist einfach eine ganz andere Lebensqualität, die man als VA hat. Ich bin wesentlich entspannter, mache nur noch Dinge, die ich liebe & genieße mein Leben.

Und das aller Beste! Ich arbeite nur noch mit Menschen zusammen, die das was man für sie tut wertschätzen, einem auf Augenhöhe begegnen und die einem zeigen, was Spaß am Job wirklich bedeutet!

Ich kann nur allen raten, wenn es dir beschissen geht wegen deiner beruflichen Situation, versuche umzudenken, breche aus aus dem Denken das alle haben und mach dein Ding. Es wird ganz sicher anders sein & viele werden denken, die hat sie nicht mehr alle. Aber. Lieber habe ich sie nicht mehr alle und bin glücklich als depressiv oder genervt in die Arbeit zu gehen und mein Leben wegzuschmeissen!

Warum man als VA oder digitaler Nomade nicht ins Weltbild vieler Leute passt erfährst du in meinem nächsten Blogartikel.

Liebe Grüße,

deine Sunny